Mein digitales Eigenheim

Es ist fürs Erste vollbracht. Endlich habe ich den seit langem gehegten Gedanken, “mal wieder irgendein Weblog oder eine Webseite” aufzusetzen, in die Tat umgesetzt. Das Design und die Funktionen der Seite dürften sich in nächster Zeit (hoffentlich) noch zigmal ändern: Ich werde nach und nach sehen, welche Funktionen/Plugins von WordPress gut und hilfreich sind und was mir gefällt – solange bleibt die Seite eine Baustelle.

Von Ende 2005 bis Herbst 2009 war das hier mein Weblog: Dort habe ich während meines Studiums der Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und BWL lustige (und weniger lustige) Anekdoten aus dem Studentenleben preisgegeben, über aktuelle Geschehnisse aus den Medien, der Politik oder aus der Welt des Sports geschrieben – und das Medium Weblog einfach ausprobiert. Während meines Auslandssemesters in den USA diente mir die Seite als eine Art Reisetagebuch, mit dem ich die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden hielt.

Als 2008-2009 immer weniger Kommilitonen – ihre Weblogs waren bis dahin der Kern meiner Linkliste – mitbloggten, habe ich irgendwann auch die “Lust” verloren. Twitter und Facebook waren inzwischen längst “in”, Blogs irgendwie “out”. Mir hat es seitdem zwar zuweilen gefehlt, über Dinge ausschweifender als in 140 Zeichen zu schreiben, Meinungen in Kurzform, Fotos und Videos lassen sich aber eben prima auch bei Twitter und Facebook unters Volk bringen und rufen dort mehr Reaktionen (“Likes” etc.) hervor.

Doch jetzt, wo mein Studium bereits mehr als ein Jahr zurückliegt und ich als Journalist arbeite, reicht es mir einfach nicht mehr, mich nur per Twitter und Facebook äußern zu können. Zumal es mir gegen den Strich geht, mir – speziell bei Facebook – vorschreiben zu lassen, wie meine Seite aussieht, nur die Facebook genehmen Funktionen nutzen zu können und ständig mit Werbung bombardiert zu werden.

Ich möchte wieder mehr als bislang all die spannenden Internet-Tools, die clevere und innovative Menschen entwickeln, nicht nur auf anderen Seiten bestaunen, sondern selbst Social-Media-Anwendungen ausprobieren. Und wenn ich mich mit den Thinglinks, Storifys und Datawrappers dieser Welt beschäftigte, dann kann ich das ab jetzt wieder auf meiner eigenen Seite tun. In meinem neuen digitalen Eigenheim.

Was ich hier in den nächsten Wochen und Monaten (Jahren?) zu welchen Themenbereichen in Wort, Bild, Audio, Video, Grafik (…) veröffentliche und wie regelmäßig ich das tue – ich weiß es noch nicht (insofern ist der Untertitel der Seite erstmal ein Arbeitstitel). Und das spielt für mich zunächst auch keine große Rolle.

Für den Augenblick ist es schön, wieder in der Blogosphäre dabei zu sein. Bis bald!

2 Kommentare zu “Mein digitales Eigenheim

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